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Am 17.04.2013 fand ein Infoabend in Sachen Schulessen statt. Unser Elternvertreter Jens Hoffmann ist hingegangen und schrieb folgende Zusammenfassung:

Das neue Schulgesetz wird voraussichtlich im Juni verabschiedet. Es sieht vor, dass berlinweit 3,25 Euro für ein Mittagessen gezahlt wird (bisher durchschnittlich 2,- Euro). der Elternkostenbeitrag erhöht sich von 23 € auf 37 €. Eine Sozialstaffelung oder Geschwisterrabatte sind nicht vorgesehen. (Aber auf Berlin - Pass und Härtefallregelungen wurde hingewiesen)

Zeitplan: Die bisherigen Caterer-Verträge laufen bis Ende Juli 2013, Ein neuer Vertrag nach alten Richtlinien wird bis zum 31.01.2014 geschlossen. Das neue Gesetz wird zum 01.02.2014 in Kraft treten. Die Ausschreibung nach den neuen Kriterien starten 01.08.2013. Bis spätestens Mitte September muss die Schulkonferenz einen Essensausschuss bilden. Die Caterer müssen sich für jede einzelne Schule bewerben. Das Bezirksamt prüft, ob ein Caterer grundsätzlich geeignet ist, an der Ausschreibung teilzunehmen und gibt die Bewerbungen an die Schule weiter. Der schulische Essensausschuss muss bis spätestens Mitte November (im Oktober sind Herbstferien) die Qualität des Essens anhand von Fragebögen beantworten. Dazu wird es Probeverkostungen geben. Caterer, die an anderen Schulen arbeiten, werden durch Probeessen in diesen Schulen getestet, Caterer, die neu an den Markt kommen, werden in der Schule Probeessen durchführen.

Der Essensausschuss gibt nur aufgrund der Essensqualität ein Votum ab. Kriterien wie z. B. Entfernung der Küche zur Schule und Gestaltung des Speiseplans dürfen dabei keine Rolle spielen. Das Votum wird als Rangliste erstellt, die von der Schulkonferenz an das Bezirksamt gegeben wird. Im Dezember erfolgt dann der Zuschlag und ein Vertrag zwischen dem ausgewählten Caterer und dem Bezirksamt kommt zustande. Im Januar wird die Schule darüber informiert, so dass die Eltern wissen, mit wem sie ab Februar ggf. neue Verträge für das Schulessen abschließen müssen. Bei Kindern, für die ein Hortbetreuungsvertrag geschlossen wurde, ändert sich nichts (außer dem höheren Betrag)

Neu an dem Gesetz ist vor allem eine berlinweite einheitliche Regelung. Bisher galten in Bezirksämtern unterschiedliche Kriterien, nun wird es eine Musterausschreibung geben, einen Einheitspreis und am Ende soll es eine zentrale Kontrollstelle geben, die die Qualität des Essens überprüfen soll.

Die vorgestellten Informationen wurden sehr kontrovers diskutiert. Hauptkritikpunkt:
  • der Zeitplan ist sehr eng und es ist nicht bekannt, wie mit Verzögerungen umgegangen werden soll.
  • die Verkostung findet zu den alten Bedingungen statt, die Qualität ab Februar kann dadurch nur bedingt geprüft werden.
  • etablierte Caterer und bisher unbekannte Bewerber werden de facto unterschiedlich behandelt. (Vor- oder Nachteile daraus sind nicht wirklich zu konkretisieren).

Noch ein Hinweis: Die Mitglieder des Essensausschusses müssen nicht zwangsläufig Mitglieder der Schulkonferenz sein. Unter dem Link: http://www.vernetzungsstelle-berlin.de/55.html finden sich weitere Informationen.

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