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Some reflections on a role play conducted on Madiba Day 2012 by Leonard Wnendt (in German), with a video excerpt of the ensuing discussion (in English).

Haran Bar-On ist Israeli, 30 Jahre alt, schwarzer Lockenkopf und dünn gebaut, Sohn des bekannten Psychoanalytiker, Dan Bar-On. Er lebt schon seit mehreren Monaten in Berlin, arbeitet an einem Umweltforschungsprojekt und setzt die Arbeit seines Vaters fort, Menschen über den Nahost-Konflikt zu informieren. Dies tut er mit einem „Narrativ“, einem Geschichtsbuch, in dem die „Geschichte“ des Konflikts von zwei Seiten beschrieben wird, der israelischen und der palästinensischen.

In Israel versuchte Harans Vater bereits das „Narrativ“ an Schulen zu verbreiten, doch stieß er auf viel Widerstand seitens der Politik und der Autoritäten. Die israelische politische Führung hat sich ganz klar gegen das Buch ausgesprochen, die palästinensische Regierung ist dem Projekt offener gegenübergestellt. Es gab Schüler, die sich weigerten, das Heft überhaupt anzufassen. In Deutschland stieß er dagegen bei zahlreichen Workshops auf großes Interesse am „Narrativ“, sowohl bei Schülern als auch bei Lehrern, was darauf hinwies, ein besseres Verständnis für den Konflikt vermitteln zu können.

Die Nahost AG und ein Politikkurs unserer Schule hatten am Madiba Day, dem 10. Februar, die Möglichkeit, Haran Bar-On persönlich kennen zu lernen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde bat Haran uns, uns in zwei Seiten aufzuteilen, die eine Hälfte wurde zu Israelis, die andere zu Palästinensern. Wir lasen jeder für sich das Kapitel über den Unabhängigkeitskrieg bzw. die Nakba. Anschließend bestand die Herausforderung darin, unserer jeweiligen Rolle entsprechend, die „eigene“ Geschichte zu repräsentieren und auch zu argumentieren. Eine hitzige Diskussion folgte. Es wurde sich hineingesteigert, sich beschuldigt und die eigene Position verteidigt, was man dem kleinen Filmmitschnitt der Diskussion auch entnehmen kann. Am Ende des Treffens hatte man das Gefühl, den Nahost-Konflikt wieder einmal ein bisschen besser verstehen zu können.

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